Oryxhunt Namibia / Ostern 2010
Liebe Jäger, liebe Freunde von Oryxhunt und uns!
Au au au- in diesem Jahr will es nicht so recht mit den Briefen ueber die Webseite und auch sonst...Ich entschuldige mich vielmals und habe leider keine sehr guten Ausreden ausser das es bei uns sehr hektisch zugeht...aber das tut es bei Allen, oder?
Wie mag es Euch gehen? Hoffentlich gut! Wir danken Allen die regelmaessig mit uns in Kontakt treten, sei es per mail, telefon oder fax fuer Eure Zeit . Wir freuen uns immer. Uns und unserer Belegschaft geht es auch rundum gut .
Geregnet hat es dann nach Maerz doch nicht mehr genug und Wasser ist wieder ein Problem auf Valsdam. HP faehrt fuer diverses Wild schon regelmaessig Wasser und das ist natuerlich sehr kostspielig und aufwendig. Dort wo das Wasser getankt wird , wird es a) hingepumpt und b) dann von da aus weit weggefahren...Momentan haben wir einen grossen Kudubullen der sich ums Haus aufhaelt und der wohl weiss das in einem bestimmtem Radius ums Haus nicht geschossen wird...Wir fuettern unsere Hauskudus mit Kameldornschoten die wir schwarzen Frauen abgekauft haben die diese in Revieren sammeln und in Saecke verpacken. Das allabendliche "Bellen"der Kudus verraet uns wann sie an den Schoten sind, denn Sascha( unser Hund) hoert sie und geht dann raus und sie warnen einander durch das "Bellen"...obwohl Sascha ja im Hof und sie draussen sind!
Politisch wurde angekuendigt das man die Landreformgesetze aendern moechte. Momentan muss man ja erst der Regierung die Farmen zum Verkauf anbieten und diese schreibt dann sozusagen den Preis vor wo man in der freien Marktwirtschaft das Doppelte und Dreifache erhalten koennte....und man kann nicht ablehnen. Daher verkauft keiner sein Land und es geht alles recht schleppend...das will man durch neue Gesetze aendern....
In der letzten deutschen Tageszeitung stand das Namdeb(internationale Diamantfoerderungsgesellschaft) seine Diamentenfoerderungsabkommen mit Namibia noch weitere 40 Jahre verlaengert. Wenn man dem Autor Scholl- Latour Glauben schenkt dann kann das bedeuten, noch bestimmt weitere 40 Jahre Stabilitaet in Namibia....
Hans Peter war die ganze letzte Woche auf "Keuring"durch den Sueden des Landes. Er beurteilte Jungbullen die zur Rasse zugelassen werden und welche die rausgenommen werden bei einzelnen Zuechtern. Das ist Pflichtprogramm fuer jeden registrierten Bonsmarazuechter. Er hat es sehr genossen, ist viel und weit gefahren( sicher fast 2500 km)- und fast alles Schotterstrasse, und hat viel dazugelernt - wie immer wenn man eine "Reise"tut...
Apropos Reise: Wir waren als Familie vom 1-11 Juli nach Ungarn eingeladen. Wir folgten da der Einladung unseres ungarischen Freundes Emil Toth und wurden nach Strich und Faden verwoehnt. Ungarn ist ein Land voll im Aufbruch . Leider ist mit Naturschutz nicht so viel hatten wir das Gefuehl, sondern der Schwerpunkt liegt auf Agrarwirtschaft. Unser Freund Emil ist Grossbauer und seinen Betrieb zu sehen war immens interessant.
Budapest ist einfach eine Traumstadt und auch da konnten wir uns nicht sattsehen! Lars genoss die fast taeglichen Schwimmstunden am Balaton See. Wir hatten warmes Wetter und wir haben es sehr genossen. HP meinte nur er fuehre nicht mehr im Sommer...war ihm zu heiss!( und das als Afrikaner...(;
Wir konnten nur in diesen 11 Tagen da die Kinder in der Zeit Ferien hatten.
Ja, das wars fuer heute von uns an Euch! Bleibt gesund und wie schon gesagt: Wir freuen uns jedes Mal ueber Post und Besuche !
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